Dienstag 18.10.2011
15:59 Ortszeit
Es ist viel passiert. Gestern morgen (Montag) regnete es in Strömen. Die Stimmung war entsprechend. Eine kleine Gruppe begann die Arbeit an den Türen der alten Schule in Ano Viannos. Der größere Rest versuchte unseren Weg von oben her zu finden, aber es misslang. Also Planänderung: Einen Wanderweg in Kato Symi säubern. Der Regen hörte netterweise auf, was für unser geplantes Fussballspiel um 15 Uhr natürlich vorteilheift war. Als wir auf dem beeindruckenden Sportplatz von Viannos ankamen fing es jedoch wieder an zu regnen. Ich vermute nur deshalb gelang den Griechen ein schnelles Führungstor, das allerdings das einzige der Begegnung bleiben sollten. Als der Regen immer stärker wurde, brach der griechische Schiedsrichter das Spiel ab. Ich habe danach nur zufriedene Gesichter gesehen. Die Griechen hatten gewonnen, unsere Jungs hatten glaube ich deutlich Schlimmeres befürchtet.
Als wir zurück kamen, brannte im Kamin ein Feuer und Giorgos hatte Suppe für uns gekocht. So endete der Tag gemütlich.
Heute morgen war der Himmel blau. Erster Stimmungsanstieg. Wir hatten einen Termin mit einem griechischen Schäfer um 9 in Loutraki. Er sollte uns helfen den Weg zu finden. Leider war er nicht dort, aber nch einigen Telefonaten mit Anna trafen wir Jannis, ein junger Mann aus Loutraki, der den Weg selber vor 5 Jahren freigelegt hatte. Jetzt arbeitet er und hat es nicht mehr alleine geschafft. Er brachte uns auf die richtige Spur und zeigte uns den Verlauf des Weges. Er erzählte uns auch von dem Winter vor 2 Jahren, in dem es 1 Meter Schnee gab, unter dessen Last viele Bäume umgestürzt waren und den Weg versperrt hatten. Er freute sich sichtlich über unser Vorhaben. All das gab neue Motivation, und so schafften wir unter beträchtlichem Einsatz aller den Durchbruch bis zu Straße kurz unterhalb von Loutraki. Ein echtes Erfolgserlebnis für alle heute.
Jetzt sitzen die meisten zufrieden und geduscht in der Sonne und freuen sich auf ein Abendessen in der Taverne von Viannos.
Dienstag, 18. Oktober 2011
Sonntag, 16. Oktober 2011
Bericht am Sonntag
Sonntag 16.10.2011
16:32 Ortszeit
Ich komme gerade von einem Ausflug in die Berge zurück. Heute gab es eine Strandgruppe und eine Berggruppe. Die Berggruppe wurde von Giorgos unserem Vermieter geführt. Ziel war die Hochebene von Omalos, die auf einer Höhe von fast 1500 Metern liegt. Die Autofahrt führte uns auch an einem Minoischen Heiligtum der Götter Hermes und Aphrodite vorbei. Also vielmehr den Ruinen. Errichtet vor über 4000 Jahren, wurde es fast 2000 Jahre genutzt.
Ein paar Kilometer vor der Hochebene ließen wir die Autos stehen und gingen zu Fuß. Eine bizarre Landschaft mit skurillen Gewächsen, die durch die Ziegen zu unterschiedlichsten Formen gebissen werden. In der Ebene dann eine völlig andere Landschaft. Wir durchquerten sie bis zu einem kleinen Kloster. Kurz dahinter der Blick über eine weite gebirgige Landschaft. Leider etwas diesig. Daher nicht viel auf dem Foto zu sehen. Gerade jetzt fängt es wieder an zu regnen. Glück gehabt. Heute morgen hatten wir schon ein kleines Gewitter. Mal sehen wie es morgen wird. Wir werden morgen mit der Restaurierung der Türen am alten Ratssaal beginnen und mal versuchen jemanden zu finden, der uns hilft unseren Weg zu finden.
16:32 Ortszeit
Ich komme gerade von einem Ausflug in die Berge zurück. Heute gab es eine Strandgruppe und eine Berggruppe. Die Berggruppe wurde von Giorgos unserem Vermieter geführt. Ziel war die Hochebene von Omalos, die auf einer Höhe von fast 1500 Metern liegt. Die Autofahrt führte uns auch an einem Minoischen Heiligtum der Götter Hermes und Aphrodite vorbei. Also vielmehr den Ruinen. Errichtet vor über 4000 Jahren, wurde es fast 2000 Jahre genutzt.
Ein paar Kilometer vor der Hochebene ließen wir die Autos stehen und gingen zu Fuß. Eine bizarre Landschaft mit skurillen Gewächsen, die durch die Ziegen zu unterschiedlichsten Formen gebissen werden. In der Ebene dann eine völlig andere Landschaft. Wir durchquerten sie bis zu einem kleinen Kloster. Kurz dahinter der Blick über eine weite gebirgige Landschaft. Leider etwas diesig. Daher nicht viel auf dem Foto zu sehen. Gerade jetzt fängt es wieder an zu regnen. Glück gehabt. Heute morgen hatten wir schon ein kleines Gewitter. Mal sehen wie es morgen wird. Wir werden morgen mit der Restaurierung der Türen am alten Ratssaal beginnen und mal versuchen jemanden zu finden, der uns hilft unseren Weg zu finden.
Samstag, 15. Oktober 2011
Dienstag -Freitag
Endlich gescheites Internet im Strassencafe in Heraklion
Dienstag 11.10. 2011
10:07 Ortszeit
Der erste Morgen in Kato Symi. Die Sonne kämpft sich durch die Wolken und gewinnt hoffentlich die Überhand.Anke und Katharina beginnen gerade den analogen Blog (früher man wahrscheinlich Logbuch gesagt) und lenken mich durch ihr Lachen und ihren Hang zu Übertreibungen ein wenig .
Aber vielleicht von vorne.
Fahrt zum Flughafen gelungen, musste wohl schon nach 20 Min. für eine PP unterbrochen werden.
Flug startete mit einer halben Stunde Verspätung und landete mit nur 10 Minuten Verspätung.
Wir übernehmen 3 FIAT Scudos von der Mietwagenfirma und nun beginnt das Abenteuer.
Nachtfahrten auf Kreta sind für uns vermutlich immer abenteuerlich, aber wenn es regnet, der Scheibenwischer defekt ist, die Lüftung nicht funktioniert, die Sträße von Steinen und kleinen hüpfenden Fröschen übersät ist ist alles noch ein bisschen abenteuerlicher.
18:55 Ortszeit
Der erste Tag hat der Orientierung und der Beschaffung gedient: Einkaufen, erste Wanderung, die Sonne genießen, Andreas Krause vom Flughafen holen. Gleich werden wir zu Fuß nach Kato Symi zum Essen gehen. Jeweils eine halbe Stunde Fußweg.
Morgen gibt es dann den ersten Besuch im Rathaus. Wir hoffen dann bald mit der Arbeit starten zu können. Heute war das Rathaus durch gutgelaunte, streikende städtische Arbeiter blockiert.
Jetzt gehen wir und vielleicht gibts gleich ein W-LAN-
Donnerstag 13.10.2011
20:37 Ortszeit
Wo soll ich anfangen? Beim Wichtigsten! Morgen beginnt endlich die Arbeit. Wir werden beginnen einen alten Maultierpfad, der völlig zugewachsen ist, soweit freizulegen, dass er als Wanderweg zu benutzen ist. Die Planung und die Gespräche sind wie immer langwierig gewesen. Aber wir haben die Zeit gut genutzt. Mittwoch gab es eine Wanderung auf den gegenüberliegenden Berg. Von dort auch das Foto unserer Unterkunft. 3 Stunden mit allen "Jungs" . Danach war 3 Stunden Ruhe angesagt. "Nie wieder wandern" aber auch stolze und strahlende Gesichter. Der Abend war gefüllt mit Musik und ersten griechischen Tanzübungen. :-))
Heute hatte Andreas Krause für halb 11 einen Termin mit einem Zeitzeugen vereinbart. Er erzählte uns wie er das Massaker in Amiras erlebt und überlebt hat. Die Atmosphäre war sehr entspannt und konzentriert und ich denke für viele hat es nochmal besser deutlich gemacht, was der Anlass für unseren Aufenthalt hier ist.
Nachher ging es zur Schule zur ersten Kontaktaufnahme.
Am Nachmittag ging es endlich zum ersten Mal zum Meer in Mirtos.
So jetzt klappt es hoffentlich gleich mit dem Internet.
Samstag 15.10. 2011
09:37 Ortszeit
Gestern haben wir uns durchs Gestrüpp gewühlt. Am Morgen stürzten wir un s mit viel Energie auf die Arbeit. Mit fortschreitender Zeit und mit ansteigender Temperatur kamen wir langsamer vorwärts. Gegen Mittag hatten wir ein schönes Stück Weg freigelegt. Ein riesiger Busch mit Dornen durchwachsen, der sich mit einer kleinen Erdlawine gemeinsam auf dem Weg breit gemacht hatte, brachte uns gemeinsam mit der Mittagshitze um 14 Uhr zum Stoppen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir hinter dem Hindernis keine eindeutigen Hindernisse auf den Weg mehr gefunden haben. Mal sehen ob uns am Montag jemand aus dem Ort weiterhelfen kann. Montag werden wir uns dann auch mit den Türen des alten Rathauses beschäftigen.
Der Nachmittag lockte uns wieder nach Mirtos ans Meer. Sonne, angenehm warmes Wasser und ein ganz feiner schwarzer Kiesstrand. Der Hit sind neu erstandene Taucherbrillen. In dem klaren Wasser lassen sich wunderbar Fische beobachten.
Jetzt liegt nun das Wochenende vor uns. Das Frühstück ist beendet. Gleich geht es nach Heraklion und am Nachmittag mal an einen Strand im Touristenzentrum an der Nordküste. Muss man auch mal gesehen haben. Das Programm für morgen wird noch diskutiert.
Dienstag 11.10. 2011
10:07 Ortszeit
Der erste Morgen in Kato Symi. Die Sonne kämpft sich durch die Wolken und gewinnt hoffentlich die Überhand.Anke und Katharina beginnen gerade den analogen Blog (früher man wahrscheinlich Logbuch gesagt) und lenken mich durch ihr Lachen und ihren Hang zu Übertreibungen ein wenig .
Aber vielleicht von vorne.
Fahrt zum Flughafen gelungen, musste wohl schon nach 20 Min. für eine PP unterbrochen werden.
Flug startete mit einer halben Stunde Verspätung und landete mit nur 10 Minuten Verspätung.
Wir übernehmen 3 FIAT Scudos von der Mietwagenfirma und nun beginnt das Abenteuer.
Nachtfahrten auf Kreta sind für uns vermutlich immer abenteuerlich, aber wenn es regnet, der Scheibenwischer defekt ist, die Lüftung nicht funktioniert, die Sträße von Steinen und kleinen hüpfenden Fröschen übersät ist ist alles noch ein bisschen abenteuerlicher.
18:55 Ortszeit
Der erste Tag hat der Orientierung und der Beschaffung gedient: Einkaufen, erste Wanderung, die Sonne genießen, Andreas Krause vom Flughafen holen. Gleich werden wir zu Fuß nach Kato Symi zum Essen gehen. Jeweils eine halbe Stunde Fußweg.
Morgen gibt es dann den ersten Besuch im Rathaus. Wir hoffen dann bald mit der Arbeit starten zu können. Heute war das Rathaus durch gutgelaunte, streikende städtische Arbeiter blockiert.
Jetzt gehen wir und vielleicht gibts gleich ein W-LAN-
Donnerstag 13.10.2011
20:37 Ortszeit
Wo soll ich anfangen? Beim Wichtigsten! Morgen beginnt endlich die Arbeit. Wir werden beginnen einen alten Maultierpfad, der völlig zugewachsen ist, soweit freizulegen, dass er als Wanderweg zu benutzen ist. Die Planung und die Gespräche sind wie immer langwierig gewesen. Aber wir haben die Zeit gut genutzt. Mittwoch gab es eine Wanderung auf den gegenüberliegenden Berg. Von dort auch das Foto unserer Unterkunft. 3 Stunden mit allen "Jungs" . Danach war 3 Stunden Ruhe angesagt. "Nie wieder wandern" aber auch stolze und strahlende Gesichter. Der Abend war gefüllt mit Musik und ersten griechischen Tanzübungen. :-))
Heute hatte Andreas Krause für halb 11 einen Termin mit einem Zeitzeugen vereinbart. Er erzählte uns wie er das Massaker in Amiras erlebt und überlebt hat. Die Atmosphäre war sehr entspannt und konzentriert und ich denke für viele hat es nochmal besser deutlich gemacht, was der Anlass für unseren Aufenthalt hier ist.
Nachher ging es zur Schule zur ersten Kontaktaufnahme.
Am Nachmittag ging es endlich zum ersten Mal zum Meer in Mirtos.
So jetzt klappt es hoffentlich gleich mit dem Internet.
Samstag 15.10. 2011
09:37 Ortszeit
Gestern haben wir uns durchs Gestrüpp gewühlt. Am Morgen stürzten wir un s mit viel Energie auf die Arbeit. Mit fortschreitender Zeit und mit ansteigender Temperatur kamen wir langsamer vorwärts. Gegen Mittag hatten wir ein schönes Stück Weg freigelegt. Ein riesiger Busch mit Dornen durchwachsen, der sich mit einer kleinen Erdlawine gemeinsam auf dem Weg breit gemacht hatte, brachte uns gemeinsam mit der Mittagshitze um 14 Uhr zum Stoppen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir hinter dem Hindernis keine eindeutigen Hindernisse auf den Weg mehr gefunden haben. Mal sehen ob uns am Montag jemand aus dem Ort weiterhelfen kann. Montag werden wir uns dann auch mit den Türen des alten Rathauses beschäftigen.
Der Nachmittag lockte uns wieder nach Mirtos ans Meer. Sonne, angenehm warmes Wasser und ein ganz feiner schwarzer Kiesstrand. Der Hit sind neu erstandene Taucherbrillen. In dem klaren Wasser lassen sich wunderbar Fische beobachten.
Jetzt liegt nun das Wochenende vor uns. Das Frühstück ist beendet. Gleich geht es nach Heraklion und am Nachmittag mal an einen Strand im Touristenzentrum an der Nordküste. Muss man auch mal gesehen haben. Das Programm für morgen wird noch diskutiert.
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